Unsere Produkte

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Fleisch & Wurst


Unsere Schweine werden in kleinen Gruppen, mit viel Platz auf frischem Stroh in einem offenen Stall gehalten. Bewegung und viel Frischluft garantieren Wohlbefinden und lassen die Schweine langsam und ohne Stress wachsen. Gefüttert wird mit hofeigenen Getreide. Wir halten nur soviel Schweine, wie wir für die wöchentliche Fleisch- und Wurstherstellung benötigen.


Eine Hausschlachterei verarbeitet unsere Schweine zu frischem Fleisch und hochwertiger Hausmacherwurst. Die Wurst gibt es immer frisch oder in der Dose. Dadurch ist garantiert, dass in unserer Wurst nur unser Schweinefleisch ist. Ein Besuch im Stall lohnt sich und kann nach Absprache unter Führung stattfinden.

Übrigens, unsere Wurst erhalten Sie nicht nur im Hofladen oder auf den Wochenmärkten, sondern auch bei verschiedenen Supermärkten in der Region.

Kartoffeln

Unsere Lehmböden garantieren wohlschmeckende Kartoffeln verschiedenster Sorten: als erstes im Jahr kommt ab Juli Annabelle, festkochend und wird dann von Belana, festkochend und Gala, halbfest bis mehligkochend abgelöst.

Unsere Kartoffeln sind in der Sterne-Koch-Zeitschrift Port Culinaire. La Ratte, die Gourmetkartoffel


Eine Besonderheit haben wir anzubieten, die gerade in der Gourmet- Küche zu finden ist: La Ratte, eine Feinschmeckerkartoffel aus Frankreich, die wir hier in Börry anbauen. Sie erinnert in ihrer Form an Hörnchen und bedarf spezieller Anbau- und Erntetechnik. Mit Schale gekocht, anschließend gepellt ist sie ein Hochgenuss - pur mit einem Strich Butter oder in leckersten Rezepten verarbeitet. Fragen Sie mal nach!


Dank Kühlung - und damit ohne Chemie - sind die Kartoffeln mehr oder weniger das ganze Jahr zu bekommen. Der Kartoffelanbau ist selbsverständlich QS- zertifiziert.

La Ratte - Kartoffel oder doch Weltanschauung?
Französische Diva gedeiht im heimischen Lehmboden prächtig

Von Andrea Gerstenberger
Aerzen. Wenn man bedenkt, dass Sternekoch Achim Schwekendiek nur auf diese eine Kartoffelsorte schwört und was er daraus alles zaubert, tendiert man schon dazu, dass sie eine Weltanschauung sein muss, die „La Ratte“. Der kulinarische Laie mag in ihr „nur“ eine der unzähligen Sorten, der bei uns so beliebten Sättigungsbeilage sehen. Fragt man den heimischen Produzenten dieser besonderen Knolle, Justus Strüver aus Börry, so kommt man zu dem Schluss, sie ist wohl beides.
Es fällt schwer, sie nur nüchtern als Kartoffel zu betrachten, denn auch für den ungeübten Gaumen ist unschwer feststellbar, sie schmeckt anders. Als Pellkartoffel gekocht, pur genossen oder mit etwas gesalzener Butter, mit Kräutern abgeschmecktem Sauerrahm oder einfach nur mit etwas Meersalz, merkt man es beim ersten Bissen. Intensiver, mineralischer, erdiger als unsere herkömmlichen Erdäpfel. Dazu hat sie eine ganz andere Form, schmaler, länglicher, mit einigen Ausbuchtungen. Man mag sich nicht vorstellen, größere Mengen davon schälen zu müssen. Und, sie blüht nicht weiß, nein auch hier macht sie eine Ausnahme und zaubert Ende Juni romantisch zartblaue Felder ins Ilsetal, wo sie rund um Börry angebaut wird. Kurz - eine französische Diva.
Und so verhält sie sich auch. „Wir haben sehr viel ausprobiert, um sie maschinell roden zu können“, erzählt Landwirt Justus Strüver, der auf dem Hof von seinem Sohn Tönnies unterstützt wird. „In Frankreich, im sandigeren Boden nahe der Atlantikküste, wird die Pflanze zur Ernte aufgezogen, bleibt etwas zum Abtrocknen liegen und dann werden die Knollen von Hand aufgesammelt.“
La Ratte – auch ein Fall
für die Gourmetküche
Das ist in unseren Breiten schwer vorstellbar. Und so haben Strüvers zusammen mit einer belgischen Landmaschinenfirma eine Erntemaschine entwickelt, die es ermöglicht, die La Ratte Arbeitskräfte sparender zu ernten. „Aber viel Gefühl ist trotzdem noch erforderlich“, so Strüver. Direkt nach der Ernte kommen die leckeren Knollen, die keimfreudiger als andere Sorten sind, in große luftige Holzkisten, in denen sie 14 Tage abtrocknen und erst dann geht es ungewaschen in den riesigen „Kühlschrank“, die temperierte Scheune, wo sie bei 5,5 bis maximal 6 Grad Celsius darauf warten, verzehrt zu werden.
Die Idee diese Sorte anzubauen, entwickelte sich bei Justus und Undine Strüver 1990, als sie in der Brigitte einen Bericht darüber lasen. „Die ersten 50 kg Saatgut kamen aus Frankreich mit einem Sattelschlepper“, erinnert sich der Landwirt. „Heute bauen wir 1,3 Hektar mit der La Ratte an und verkaufen sie nicht nur im Hofladen oder auf Wochenmärkten, sondern auch an Edeka für deren Premium Gemüsesortiment.“
Der prominenteste Kunde ist allerdings der Sternekoch Achim Schwekendiek vom Schlosshotel Münchhausen. Er schwört in der Küche des Gourmetrestaurants auf Schloss Schwöbber ausschließlich auf diese Kartoffel. „Kartoffeln haben einen sehr hohen Stellenwert in unserer Küche“, erzählt er im Gespräch und demonstriert gleich darauf, wie vielseitig er sie zu veredeln weiß. Schnell ist eine der länglichen Knollen geschält, mit der Maschine in ganz feine Scheiben geschnitten und mit einem Lachsfilet gefüllt. Ob als Gnocchis, Kartoffelgitter, Kartoffelschaum oder auch Kartoffelsuppe, für alles ist die Festkochenden La Ratte geeignet. „Die La Ratte verändert ihren Geschmack im Laufe der Lagerzeit nicht. Sie bleibt qualitativ immer gleichwertig, egal zu welcher Jahreszeit“, erläutert der Gourmetkoch einen weiteren Vorzug. Und das es so etwas direkt vor seiner Haustür gibt, sei umso besser. Kommen doch die meisten Produkte, die Achim Schwekendiek verarbeitet, aus aller Welt. Fleisch von mit Eicheln gefütterten Schweinen aus Spanien, Meeresfrüchte und Seefische direkt aus dem Atlantik, Geflügel aus Frankreich. Aus unserer Region bezieht er je nach Jahreszeit heimisches Gemüse vom Marienhof in Esperde, die Fischzucht von Harald Pohl in Reinerbeck liefert ihm Stör, Bachsaiblinge und Lachsforellen und der Hof Strüver eben die Kartoffeln, die eines in der feinen Küche nicht sind, nur eine Sättigungsbeilage.

Geflügel

Auf unseren Hofweiden laufen im Sommer im satten Grün unsere Enten und Gänse, die ab Martini und natürlich frisch zu Weihnachten zu bekommen sind. Eine Vorbestellung ist ratsam.

Futtergrundlage ist das frische Gras, ergänzt mit hofeigenem Getreide.

Unsere Eier beziehen wir von einem befreundeten Landwirt. Diese stammen natürlich aus Freilandhaltung und wir haben uns überzeugt, dass die Hühner dort, gemäß unseren Ansprüchen, artgerecht gehalten werden. Absolute Frische ist garantiert.

Eier

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Wein


Aus der Fülle guter, deutscher Weine haben wir uns eine Winzergenossenschaft aus der Pfalz ausgesucht. Kallstadt liegt mitten im Qualitätsweinanbaugebiet der Pfalz. Deren Weine werden auf das sorgfältigste erzeugt, ausgebaut und abgefüllt, wobei besonderer Wert auf die Qualität und Bekömmlichkeit gelegt wird.


Die Qualitätsbemühungen der Kallstädter wurden in den letzten Jahren durch sehr hohe Auszeichnungen bei den Weinprämierungen belohnt. Auf Grund ihrer kalkhaltigen Böden erzeugen die Winzer in Kallstadt vollmundige Weine mit einer harmonischen, nicht zu hohen Säure, die auch sehr magenfreundlich sind.

Eine kleine, aber feine Auswahl hochwertiger Rot- und Weißweine, Winzersekt und Brände halten wir vor. Das komplette Angebot können Sie über uns beziehen.

Spezialitäten

Käse:

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, den vielen noch wohlbekannten "Börry - Bub" neu aufleben zu lassen stießen wir auf einen Käserei aus dem Bergischen. Dort wird unser "Camembert Spitzenklasse" nach alter Rezeptur hergestellt. Außerdem gibt es auf Rohmilchbasis hergestellten Gouda - Käse, natur oder mit verschiedenen Kräutern. Tipp: den Käse zumindest eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen - nur so entwickelt er sein volles Aroma.

Wild

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